Vor
400 Jahren wurde Uranophilus Cyriandrus (Pseudonym für Landgraf Hermann von Hessen),
als vierter Sohn des Landgrafen Moritz des Gelehrten am 15. August 1607 in
Kassel geboren. 1651 publizierte er in Kassel die „ Historia Meteorologica, Das
ist Vier vnd zwantzig Jährige eigentliche vnd trewfleissige Observation vnd
tägl. Verzeichniss des Gewitters, vom 1. Jan. 1623 an bis zum letzten Dec.
1646.“ Er starb am 25. März 1658 in Rotenburg.
Vor 250 Jahren starb am
17. Oktober 1757 der Privatgelehrte und Physiker René-Antoine Ferchault de
Réaumur in Bermondière (Maine USA) ,dessen Gradeinteilung für
Temperaturmessungen im 18. und 19. Jahrhundert gängig war. Réaumur wurde am 28
Februar 1683 in La Rolchelle geboren.
Vor 200 Jahren
Der Schweizer Professor für Naturgeschichte in Neuchâtel Louis Jean Rudolphe Agassiz wurde am 28. Mai 1807 in Motier-en-Vuly geboren. Er war einer der führenden Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der sich vor allem mit geologischen und paläontologischen Themen beschäftigte. Durch die Veröffentlichung seiner „Études sur les glaciers“ im Jahr 1840 fand seine Theorie der Eiszeiten eine weite Verbreitung. 1848 erhielt er den Lehrstuhl für Naturkunde in Harvard. Am 14. Dezember 1873 starb er in Cambridge (Mass., USA).
Am 17. Dezember
1857 starb der englische Admiral und Hydrograph Sir Francis Beaufort (geb. am 7. Mai 1774 in
Navan, Irland).
1806 hatte er die visuelle Einteilung der Windstärken auf See entwickelt, die
später auch auf Land übertragen wurde und 1838 als Beaufort-Skala offiziell durch britische
Marine eingeführt wurde.
Am
22 Februar 1857 wurde der Physiker Heinrich Rudolf Hertz in Hamburg geboren,
nach dem die Einheit der Frequenz genannt wurde. Hertz veröffentlichte 1884
eine graphische Methode zur Bestimmung der adiabatischen Zustandsänderungen
feuchter Luft. Am 1. Januar 1894 starb er in Bonn im Alter von nur 37 Jahren.
Anläßlich seines 150jährigen Geburtstages wird ihm im Oktober 2007 an der in
Hamburg eine Ausstellung und 9. Oktober 2007 eine Tagung gewidmet.
Am
12 Januar 1857 wurde in Upsala der Professor für Physik und Erfinder des
Kompensationspyrheliometer Knut Johann Ångström geboren. Damit bestimmte er
die Intensität der Sonnenstrahlung. Am 4 März 1910 starb er in seinem
Geburtsort.
Im
Jahr 1882 wurde Erich Barkow am 10. März in
Elberfeld geboren. Er nahm als Meteorologe an der Filchnerexpedition in die
Antarktis (1911-1912) teil und führte während der Drift des Expeditionsschiffes
„Deutschland“ sehr erfolgreich aerologische Messungen im Weddellmeer durch.
Später arbeitete er am Meteorologischen Observatorium in Potsdam und war Professor
für Meteorologie in Berlin. Am 7. Januar 1923 starb er vierzigjährig in Berlin.
Im selben
Jahr wurde am 30. April 1882 Christian August G. Albert Peppler in
Grünberg/Hessen geboren. Er wurde Professor für Meteorologie und Direktor des
Badischen Landeswetterdienstes. Er organisierte den Sturmwetterdienst am
Bodensee sowie den Frostwetterdienst für den Weinanbau. Peppler starb 19 Mai
1942 in Durlach bei Karlsruhe.
Am 15
August 1882 wurde Ludwig Friedrich Weickmann in Neu Ulm geboren. Während des
ersten Weltkrieges baute er den Wetterdienst in der Türkei auf. Nach seiner
Habilitation in München leitete ab 1923 das Geophysikalische Institut der
Universität Leipzig. 1931 nahm er als meteorologischer Berater an der
Expedition des Luftschiffes LZ 127 „Graf Zeppelin“ in die russische Arktis
teil. Er starb am 29. November 1961 in Starnberg.
Am 21.
Oktober 1882 wurde in Kassel der Meteorologe
Ernst Heinrich Paul Albert Wigand geboren. Sein Hauptarbeitsgebiet war
die Luftchemie. Seit 1910 organisierte er in Hamburg die wissenschaftlichen
Ballonfahrten. Wigand starb vor 75 Jahre am 18. Dezember 1932 in
Hamburg.
Am 17.
Dezember 1907 starb Sir William Thomson (ab 1893 Lord Kelvin of Largs genannt) in Netherhall bei Largs
in
Schottland (geb. 26. Juni 1824 in Belfast). Er entwickelte die absolute
Thermometerskala, deren Einheit nach ihm genannt wurde.
Am 17. Februar 1907 starb der Meteorologe Johann Friedrich Wilhelm von Bezold in Berlin (geb. 21. Juni 1837 in München), der 1878 ein einheitliches meteorologisches Meßnetz in Bayern einrichtete. 1885 wurde er Professor für Meteorologie an der Universität in Berlin und Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts, das er sehr erfolgreich reorganisierte. Er war Gründungsmitglied und späterer Präsident der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft.
Am 29 September 1907 wurde Richard Th. Scherhag in Düsseldorf geboren. Nach seiner Tätigkeit als Synoptiker bei
der Deutschen Seewarte in Hamburg
und nach 1945
beim Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes wurde er 1952 Professor
für Meteorologie an der Freien Universität in West Berlin. Er entdeckte 1954
das sogenannte Berliner Phänomen. 1970 starb er am 31. August in Westerland auf
Sylt.
Der
Meteorologe Ernst Heinrich Paul Albert Wigand starb im Alter von 50 Jahren am 18. Dezember 1932 in Hamburg. Er war vor 125 Jahren am 21.
Oktober 1882 in Kassel geboren. Sein
Hauptarbeitsgebiet war die Luftchemie. Seit 1910 organisierte er in Hamburg
die wissenschaftlichen Ballonfahrten.
Am
29 April 1957 starb der Meteorologe Heinrich von Ficker in Wien. Er wurde
am 22. November 1881 in München geboren. Seit 1911 war er außerordentlicher
und seit 1919 ordentlicher Professor in Graz, bevor er 1923 Professor für
Meteorologie an der Universität in Berlin und Direktor des Preußischen Meteorologischen
Instituts wurde. 1937 wechselte er nach Wien, wo er das Direktorat der
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik antrat.