AUSZUG AUS DER WOLFGANG-VON-BEZOLD-SAMMLUNG

DER DEUTSCHEN METEOROLOGISCHEN GESELLSCHAFT E. V.
 

ZUSAMMENGESTELLT VON
RUDOLF F. PAULUS UND RUDOLF ZIEMANN

UNTER MITWIRKUNG VON
ALBERT CAPPEL, GISELA GÖTSCHMANN, HANS-GÜNTHER KÖRBER,
MARGOT KÖSTLER UND HANS SCHIRMER

1998


ANLIEGEN DES FINDBUCHES
Dieses Findbuch will die Forschung zur Geschichte der Meteorologie dadurch erleichtern, daß es Hinweise auf biographische Angaben über Meteorologen und Meteorologinnen aus dem deutschen Sprachraum gibt.

Die Entscheidung für oder gegen die Aufnahme wurde von den Herausgebern in jedem Einzelfall getroffen. Eine generelle Regel gab es dafür nicht. Es wurden aber alle feststellbaren, in der reinen oder angewandten Wissenschaft (z.B. Wetterberatung) tätigen akademisch gebildeten Meteorologen und Meteorologinnen aufgenommen, auch wenn sie zeitweilig oder z.B. nach Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr in der Meteorologie tätig waren. Darüber hinaus wurden weitere Wissenschaftler  einbezogen, die sich von anderen Fachgebieten her mit der Atmosphäre beschäftigt haben, wie von der Geophysik, Geographie, Hydrologie, Medizin und Landwirtschaft.

Einige Wissenschaftler aus dem nicht-deutschen Sprachraum sind im Findbuch enthalten, wenn sie besonders enge Beziehungen zur Meteorologie im deutschen Sprachraum hatten.

          In Einzelfällen wurden auch weitere Personen aufgenommen, die eng mit der Meteorologie verbunden waren wie Leiter von Bergstationen. Ließ es sich nicht klären, ob der Entsprechende akademisch vorgebildeter Meteorologe war, wurde er übernommen.

Die Aufnahme ins Findbuch unterlag einer zeitlichen Beschränkung . Es erfaßt nur Personen, die

vor dem 1.1.1929 geboren oder bis zum 31.3.1996 verstorben sind. In Einzelfällen wurden auch Meteorologen und Meteorologinnen aufgenommen, die bis 23. Oktober 1997 verstorben sind.

Dabei muß damit gerechnet werden, daß die Sterbefälle - vor allem ab Ende 1995 - bei den abschliessenden Redaktionsarbeiten noch nicht bekannt gewesen sind. Die Mitteilungen Deutsche Meteorologische Gesellschaft wurden bis Heft 2 1997 ausgewertet. Die Redaktions-Arbeiten wurden am 24.10. 1997 abgeschlossen.

Die Daten sind ein Auszug aus der Wolfgang-von-Bezold-Sammlung.

ENTWICKLUNG DER WOLFGANG-VON-BEZOLD-SAMMLUNG (WBS)
Die WBS wurde um 1975 von WOLFGANG VON BEZOLD begonnen. Er bat alle Meteorologen und Meteorologinnen um die Überlassung eines Lebenslaufes mit der Absicht, diese Unterlagen in einem meteorologisch-biographischen Lexikon zu veröffentlichen. Sein früher Tod (1976) verhinderte den Abschluß der Arbeiten. Die vorhandenen Unterlagen ("Zettelkartei") wurden von LUDWIG ROUX übernommen. Nach dessen Tod (1987) wurden die Arbeiten durch SIEGFRIED UHLIG weitergeführt. In dieser Phase wurde die Sammlung weiterer Lebensläufe verstärkt fortgesetzt und die WBS in das Archiv der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V. (DMG) eingegliedert. Von 1989 bis 1993 betreute RUDOLF PAULUS die WBS und überführte die Daten auf Personalcomputer (PC).

Er teilte die WBS für die Meteorologen und Meteorologinnen aus dem deutschen Sprachraum in die folgende Teile:

 1. Teil A1, der wie ein Findbuch ausgelegt wurde,

 2. Teil A2, der Kurzlebensläufe enthält und

 3. Teil B, der Originalunterlagen aufbewahrt.

          In einen Teil D wurden die in der WBS enthaltenen biographischen Daten von Meteorologen und Meteorologinnen aus den nicht-deutschen Sprachräumen aufgenommen. Dieser Teil wurde nicht fortgeführt, da sich eine Abgrenzung des aufzunehmenden Personenkreises als außerordentlich schwierig erwies. Außerdem war eine zahlenmäßig hinreichende Erfassung dieses Personenkreises nicht möglich. Eine Reihe von Meteorologen und Meteorologinnen aus den nicht-deutschen Sprachräumen mit engen Beziehungen zur Meteorologie in Deutschland sind jedoch in den Teilen A1, A2 und B enthalten.

          Nach der Wiedervereinigung Deutschlands (1990) beteiligte sich RUDOLF ZIEMANN (Potsdam) an den immer umfangreicher werdenden Arbeiten zur Vervollständigung der Daten. Er schuf auch die Brücke zur bibliographischen Mitarbeit von GISELA GÖTSCHMANN (Potsdam) und HANS-GÜNTHER KÖRBER (Kleinmachnow). Schließlich konnte noch MARGOT KÖSTLER von der POGGENDORFF-Redaktion der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig für die ergänzende Mitarbeit gewonnen werden.

          Bei all diesen Arbeiten wurde auf eine möglichst vollständige Erfassung der in den verschiedenen Zweigen der Meteorologie im deutschen Sprachraum Tätigen Wert gelegt, um ein weitgehend zutreffendes Bild von der geistigen Situation eines bestimmten Zeitabschnittes zu erhalten. Zu diesem Zweck wurden auch die Bestände der Bibliotheken des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach/Main und Potsdam genutzt, soweit dies der Datenschutz erlaubte.

Eine wesentliche Quelle für die WBS waren die Mitgliederlisten der DMG. Aus der Zeit vor dem Zusammenbruch Deutschlands im Jahre 1945 hat sich die letzte Mitgliederkartei (Stand Anfang 1945) erhalten. In ihr sind Name, akademischer Grad und die damalige Privatadresse jedes Mitglieds enthalten. Weitere Mitgliederlisten aus der Zeit nach 1980 sind in den Mitteilungen DMG veröffentlicht. Schließlich konnten noch aus der Zeit nach 1975 die Daten der Aufnahmeanträge in die DMG ausgewertet werden.

          Nach 1960 entstanden für einige Arbeitsgebiete der Meteorologie biographische Zusammenstellungen, die in die WBS eingearbeitet wurden. Dabei handelt es sich um die Marinemeteorologen (EV117) und die Meteorologen bei der Wettererkundung (Westa) in der Zeit zwischen 1933 und 1945.

          Die Auslegung der WBS ist in der Zeitschrift für geologische Wissenschaften Band 21 1993 Seite 689-692  beschrieben.

          Ende 1993 erfolgte die Übergabe der WBS an Herrn UWE LIEPELT (Offenbach/Main), der die Weiterführung dieser Datei übernahm.

ENTWICKLUNG DES FINDBUCHES
Nach dieser Übergabe konzentrierten sich GISELA GÖTSCHMANN, HANS-GÜNTHER KÖRBER, MARGOT KÖSTLER; RUDOLF PAULUS und RUDOLF ZIEMANN auf die Zusammenstellung eines Findbuches für diejenigen aus dem deutschen Sprachraum, die verstorben oder praktisch aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, d. h. auf den Personenkreis, der oben im Abschnitt Anliegen des Findbuches definiert ist.

          Während der Erstellung des Findbuches taten sich weitere Quellen auf:

1. Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Meteorologen (VDM) erlaubte die Auswertung einer Umfrage aus der Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts über die Tätigkeit und Tätigkeitswünsche der Mitglieder dieses Verbandes. Sie enthält wertvolle Informationen über den Lebenslauf derjenigen Meteorologen und Meteorologinnen, die während der 20er und 30er Jahre den Wetterberatungsdienst aufbauten. Deren zum Teil sehr schwierige berufliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland während des ersten Jahrzehnts nach dem Zusammenbruch von 1945 wird hier faßbar.

2. Während des 2. Weltkrieges wurden in zwei Studienaktionen des Reichswetterdienstes eine große Zahl von Studenten zu Diplom-Meteorologen ausgebildet. Für die Absolventen dieser Studienaktionen wurden weitere Ergänzungen von HANS SCHIRMER (1. Studienaktion) und RUDOLF ZIEMANN (2. Studienaktion) in das Findbuch eingebracht. Dabei wurde der Personenkreis auf möglichst alle Absolventen dieser Studiengänge ausgedehnt, auch wenn sie nach dem 2. Weltkrieg keine Verwendung in der Meteorologie fanden.

3. Schließlich erbrachte eine Suchanzeige in den Mitteilungen DMG Heft  1 1995 Seite 3 bis 4 einige Ergänzungen.

4. Zum Abschluß der Arbeiten haben WERNER BUSCHNER; ALBERT CAPPEL, HANS SCHIRMER und MAX SCHLEGEL zusätzliche Daten, insbesondere für die beim DWD Beschäftigten, beigetragen. Außerdem stellte ALBERT CAPPEL aus seinen Auswertungen des Kriegstagebuches Chef Wetterdienst (KTW) und von Akten im Bundesarchiv in Koblenz zusätzliche Namen von in der Meteorologie während des 2. Weltkriegs eingesetzten Akademikern zur Verfügung.

5. Im Juni 1997 fand RUDOLF ZIEMANN in den alten Akten der Meteorologischen Gesellschaft der DDR eine Mitgliederliste der ÖGM von März 1960, die sodann noch zur Ergänzung der Daten genutzt wurde.

          Generell muß jedoch vermerkt werden, daß infolge des sehr raschen Aufbaus der Flugwetterberatung vor 1939 sowie durch die wirren Verhältnisse im 2. Weltkrieg und in der frühen Nachkriegszeit eine Identifizierung einzelner Personen manchmal sehr erschwert ist. Das Findbuch weist hinsichtlich der Vollständigkeit der Datensätze besonders für diejenigen, die beim Aufbau der Luftwaffe nach 1933 eingesetzt oder im 2. Weltkrieg .nur vorübergehend zum Wetterberatungsdienst einberufen waren, erhebliche Lücken auf. Kehrten jene nach dem Zusammenbruch 1945 nicht in die Meteorologie zurück, brach häufig der Kontakt vollständig ab. WOLFGANG VON BEZOLD und SIEGFRIED UHLIG hatten viele Namen noch im Gedächtnis, konnten sie aber nicht mit biographischen Angaben verbinden. In der Endredaktion wurden diejenigen Datensätze nicht in das Findbuch aufgenommen, die lediglich den Namen und Vornamen enthielten.

          Alle Informationen, die während der Redaktion des Findbuches neu ermittelt wurden, sind auch für die Aufnahme in die WBS zur Verfügung gestellt worden.

INHALT DES FINDBUCHES
Die Angaben für eine Person im Findbuch sind in zwei Zeilen zusammengefaßt (= ein Datensatz).

In der ersten Zeile eines Datensatzes stehen folgende Felder:

 Name

 Vorname

 Geburtsdatum nach dem Gregorianischen Kalender

 Geburtsort

 ggf. Sterbedatum nach dem Gregorianischen Kalender

 ggf. Sterbeort

 Hauptarbeitsgebiet(e)

 Stand, d.h. Datum des Eintrags der letzten Information.

Falls dem Geburts- oder Sterbetag ein Ausrufezeichen bzw. eine, zwei oder drei Ziffern angefügt sind, haben diese die im Abkürzungsverzeichnis angegebene Bedeutung.

In der zweiten Zeile jedes Datensatzes stehen folgende Felder:

 Akademischer Grad (unter dem Namen)

 Dienstgrad, bzw. bei Personen, die dem Meteorologischen Dienst der DDR angehört haben, die Dienststellung (rechts unter dem Vornamen)

 Absolvent der 1. oder 2. KA (nur bei den Personen der 1. oder 2. Studienaktion des Reichswetterdienstes)

 Ja/Nein-Angaben (J oder N), ob Unterlagen

 im Teil A2 (Kurzlebensläufe) in der WBS

 im Teil B (Originalunterlagen) in der WBS

 oder beim Verband Deutscher Meteorologen  (VDM)

     vorhanden sind.

 Biographische Daten, vor allem bibliographische Angaben unter Verwendung der im Abkürzungsverzeichnis enthaltenen Abkürzungen. Jedoch wurden nur die neuesten Veröffentlichungen gegeben, wenn sich aus ihnen der Standort weiterer  bibliographischer/biographischer Daten ergibt. Bei noch lebenden Personen ist oftmals der letzte bekannte Wohnort mit Angabe des Jahres vermerkt, aus dem diese Information stammt. 

Falls die verfügbaren biographischen Angaben so umfangreich sind, daß sie nicht in einer Zeile untergebracht werden können, sind in einem neuen Datensatz in der ersten Zeile Name, Vorname, Geburtsdaten und Sterbedaten wiederholt. Die Spalte Hauptarbeitsgebiet(e) enthält den Vermerk: Zusatz1, die zusätzlichen Daten folgen in der zweiten Zeile unter Biographische Daten. 

In einigen wenigen Fällen mußte dieses Verfahren wiederholt werden. Die zweite Wiederholung der ersten Zeile trägt dann in der Spalte Hauptarbeitsgebiet(e)die Bezeichnung Zusatz2.

Die Eigenart dieses Verfahrens hat ihre Ursache darin, daß die gesamte Datei auf PC  für ein Datenbanksystem (VISUAL dBASE 5.5) geschrieben wurde, das nur fest vorgegebenen Platz für jedes Feld in der gesamten Datei anbietet. So wurde vermieden, den Aufwand an Speicherplatz für die gesamte Datei wegen nur einiger zusätzlicher Angaben erheblich zu erhöhen. Die Datei trägt den Namen Bezold30.dbf, das Verzeichnis der Abkürzungen Bezabkzg.dbf. Das Abkürzungsverzeichnis wurde an das Ende der Datei Einleitg.doc gesetzt. Je eine Diskette mit allen Angaben wurde dem Archiv der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und der Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes überlassen.

          Die Zahl der Datensätze ist wegen der genannten Wiederholungen größer als die Zahl der erfaßten Personen. Außerdem wurden bei verschiedener Schreibweise von Namen und bei Namenswechsel von Meteorologinnen durch Verheiratung zusätzliche Datensätze mit entsprechendem Hinweis erforderlich.

EINSCHRÄNKUNGEN
Trotz aller Mühen ist es nicht gelungen, eine vollständige Aufstellung mit allen notwendigen Daten zu schaffen. Besonders Folgendes sollte bei der Arbeit mit dem Findbuch beachtet werden:

Benutzte Quellen
Leider haben VON BEZOLD und UHLIG auf ihren Karteikarten nicht systematisch die Quellen angeführt, aus denen sie schöpften. So konnten nicht alle Eintragungen auf Richtigkeit überprüft werden.

Wegen des sehr hohen Arbeitsaufwandes konnten die Veröffentlichungen in Zeitschriften und Büchern nicht systematisch ausgewertet werden. Auch wurden Archivalien in den Archiven (besonders Bundesarchiv Koblenz, Militärarchiv Freiburg/Breisgau u.a.) nicht vollständig eingesehen.

Fehlende Angaben
Es gelang nicht, für die Zusammenstellung des Findbuches Mitarbeiter aus Österreich und der Schweiz zu gewinnen. Für die beiden Länder liegt das Ergebnis einer durch VON BEZOLD angeregten Umfrage aus den Jahren um 1975 vor, die die damals im Berufsleben Stehenden zum Teil erfaßt hat. Die Mitgliederliste der ÖGM von Februar 1960 umfaßt 133 Personen. Soweit sie noch nicht im Findbuch enthalten waren, wurden sie übernommen und in der Spalte Hauptarbeitsgebiet(e) mit ÖGM-L gekennzeichnet. Dabei kann es sich auch um Nicht-Meteorologen/Meteorologinnen oder um Kollegen/Kolleginnen handeln, die nach dem 31.12.1928 geboren sind und 1997 noch leben. Für die Zeit der Zugehörigkeit der Republik Österreich zum Deutschen Reich konnten auch Daten aus den Unterlagen der zwei Studienaktionen des Reichswetterdienstes und der alten Mitgliederdatei der DMG verwertet werden. Es erwies sich als Vorteil, daß die Mitglieder beider Studienaktionen über die Landesgrenzen hinweg untereinander in Kontakt geblieben waren. Darüber hinaus konnten für beide Länder jedoch nur zufällige Angaben ausgewertet werden.

Widersprüchliche Quellen
In verschiedenen Quellen können die Angaben, z. B. über Geburts- und Sterbedaten, unterschiedlich angegeben sein. Eine Überprüfung in den Geburts- und Sterberegistern wurde nicht vorgenommen. Aber es wurde durch Anfügung von Ziffern hinter dem Geburts- bzw. Sterbejahr vermerkt, welche Angaben unsicher sind. 

Andererseits wurden diejenigen Geburts- und Sterbedaten mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet, die auf persönlichen Mitteilungen bzw. auf solchen von Familienangehörigen beruhen.

Geburts- und Sterbeorte
Geburt und Tod finden häufig nicht mehr am Wohnort, sondern in Kliniken statt, die nicht immer am Wohnort liegen. Leider sind oftmals in Sterbeanzeigen und auch in Nachrufen keine genauen Ortsangaben vermerkt. Geburts- oder Sterbeorte fehlen daher im Findbuch nicht selten oder sind manchmal mit einem Fragezeichen versehen. Anfragen bei den Standesämtern erfolgten nicht.

Doppelaufnahmen
Bei den fragmentarischen Angaben, vor allem aus der Zeit des 2. Weltkrieges, konnte es nicht vermieden werden, daß einzelne Personen doppelt geführt werden.

NUTZUNGSHINWEISE
Geburts- und Sterbedaten
Geburts- und Sterbedaten wurden nur nach dem Gregorianischen Kalender gegeben.

Sortierungskriterien
Die im Datenbanksystem vorhandene Sortierung konnte nicht geändert werden. Dadurch werden die Umlaute Ä, Ö und Ü wie A, O und U behandelt. Dadurch wird zum Beispiel MUELLER vor MULLER eingeordnet. Dagegen wird MÜLLER nicht zusammen mit MUELLER sondern bei MULLER geführt.

Literaturangaben
Die Literaturangaben in der Spalte Biographische Daten sollen zu den entsprechenden gedruckten Unterlagen hinführen. Dabei wird keine vollständige Bibliographie angestrebt. Z. B. wird bei den POGGENDORFF-Handbüchern nur die jüngste Angabe angezeigt, aus der sich vorhergehende Eintragungen ergeben. Im übrigen werden nur solche Veröffentlichungen aufgeführt, die etwas Neues bringen. So sind z. B. durch CHRISTINE REINICKEs Biographie von ALFRED WEGENER (ISBN 3-7643-2946-7) mit ihrem ausführlichen Literaturverzeichnis viele ältere Literaturangaben nicht erforderlich. Sie sind daher in der Datei gelöscht. Beibehalten werden nur die Literaturhinweise, die zusätzliche Angaben enthalten.

Nutzung der Teiles A2, B und D der WBS sowie der Umfrage des VDM
Wo Literaturhinweise oder Lebensdaten fehlten, wurden aus dem Teil A2 zeitlich bestimmte Angaben übernommen, um die Zeit einzukreisen, in der der Betreffende gelebt hat. Ggfls. wurden wenigstens bekannte Wohn- oder Arbeitsorte angegeben.

Es empfiehlt sich bei der Arbeit, im Bedarfsfall auch den Inhalt der Teile A2, B und D der WBS sowie der Umfrage des VDM (Spalte V) zu berücksichtigen, weil dort noch zusätzliche biographische Angaben gefunden werden können. Eine Zugriffsmöglichkeit zu diesen Dateien besteht beim Archiv der DMG in deren Sekretariat.

Auslegung des Abkürzungsverzeichnisses
In dieses Verzeichnis wurden gängige Abkürzungen (z.B. Dr. für Doktor, Dipl.Ing. für Diplom-Ingenieur, VDI für Verein Deutscher Ingenieure) nicht aufgenommen.

SCHLUSSBEMERKUNG
Die Bearbeiter danken allen, die an der Sammlung der Daten mitgearbeitet haben, vor allem  den Mitarbeitern in den Bibliotheken des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach/Main und Potsdam, die an vielen Recherchen beteiligt waren.  Ferner gilt der besondere Dank Herrn HANS-WALTER CHRIST, Vorsitzender des VDM. Auch mehrere Universitätsarchive haben auf gezielte Nachfragen wertvolle Unterlagen zur Verfügung gestellt.